Ja, darauf haben wir hippen Webmaster schon länger gewartet: Wetfloor baut diese schicken Spiegelungen in Vektorgrafiken ein, auf Knopfdruck. Glänzend!
Das ist der dritte Dienst von Portunity, der hier empfohlen wird, aber man muss zugeben: Die Jungs haben ihren Hausaufgaben gut gemacht. Mit Telefonvalidierung.de kann jeder Webmaster Telefonnummern seiner Kunden – genau – validieren. Die bekommen einen Anruf, müssen einen Code angeben und Sie bekommen nur die Rückmeldung, ob alles geklappt hat. Funktioniert für SMS (20cent) und Festnetznummern (3cent).
Hotlines stehen für einen professionellen Auftritt – aber mittlerweile braucht man weder Programmierkenntnisse noch viel Geld, um ein kleines Call-Center einzurichten. Die cleversten Dienste für den Start:
Rückrufbutton.eu:
Damit lässt sich ein Link auf die eigene Internetseite platzieren, der
automatisch eine Telefonnummer des Webmasters anruft. Das ganze gibt es
supergünstig ab 1,78 Cent/Minute ins Deutsche Festnetz. (weitere Tarife
stehen hier)
Skype: Auf die eigene Webseite lässt sich relativ einfach ein Button setzen, mit dem ein angegebener Skype-Kontakt angerufen wird – kostenlos. Manko: Der Webseitenbesucher braucht Skype. Im Skype-Portfolio für Unternehmen (vieles davon ist kostenlos) finden sich etliche Funktionen, etwa um Teams zu organisieren, die sich eine Hotline teilen (es gibt auch ganze Callcenter-Applikationen). Wenn die Mitarbeiter nicht nur dann erreichbar sein wollen, wenn Skype offen ist, brauchen sie Skype Pro (kostet 2€ im Monat), dadurch wird die Funktion “Anruf durchstellen” freigeschaltet” und man kann Skype-Anrufe auf normale Festnetznummern umleiten. Mit Skype Prime lassen sich auch kostenpflichtige Hotlines auf Internetseiten im Handumdrehen einrichten. Einen Teil der Kosten kassiert Skype für die Vermittlung.
Die Gesamtkosten für eine solche Aktion liegen bei wenigen Euro pro Monat. Bleibt die Frage, ob man die Zeit für eine Hotline investieren will.
Woher der Spam genau kommt, weiß man später nicht mehr. Aber dann ist es schon zu spät. Wer vorbauen will, besorgt sich die clevere Toolbar von spambog.com. Die ist schnell installiert und stellt auf Knopfdruck funktionierende Mailadressen bereit. Die gibt man bei Internetdiensten an, kann das Postfach mit der Kontrollmail kurz abrufen und die Mailadresse dann vergessen. Mails werden automatisch nach vier Tagen gelöscht und falls Massenspam nachkommt, landet der im Datennirvana und stört nie im eigenen Posteingang.
Wer eine temporäre Telefonnummer braucht, dem sei wegwerfnummer.de empfohlen: Der Dienst richtet sofort eine 01805-Nummer ein (14cent pro Minute), und leitet diese für eine Vorgegebene Zeit (1 Std. bis zu 1 Monat) auf die eigene Nummer um. Völlig umsonst, die Seite verdient nur durch die Differenz Festnetz und 0180er-Nummer. Ideal, um kurzfristig unter einer anonymen Nummer erreichbar zu sein (etwa um eine Mitfahrgelegenheit anzubieten, Rückfragen von Auktionen zu beantworten, etc.) und gleichzeitig Telefon-Spam zu vermeiden.
Es gibt einige Reiseseiten, die das Leben wirklich erleichtern und trotzdem außerhalb einer kleinen Szene kaum bekannt sind. Hier sind sie:
1. reisen
Preiswert reisen kann man am besten mit Mitfahrgelegenheiten (mitfahrgelegenheit oder mitfahrzentrale, die aber Geld kostet). Billige Flüge findet man sehr gut über die Metasuchmaschine billiger-fliegen.de, Infos zu Flughäfen (Telefonnummern, Busanschluss) findet man hier.
2. wohnen
Wer wohnen will, der kann entweder Gastsofas suchen (Couchsurfing, HC oder bewelcome) oder billige Hotels (ungeschlagen: hostelworld, oft deutlich billiger als die Preise im Hostel selbst und mit sehr zutreffenden Bewertungen). Wer Lust hat, auf Bauernhöfen zu arbeiten und da erstens frei zu wohnen, zweitens gut zu essen und drittens sehr nah an Einheimischen zu sein, sollte mal das Wwoofen ausprobieren (Willing Workers On Organic Farms).
3. andocken
Über die Sofasuchdienste Couchsurfing, HC oder bewelcome kann man auch sehr gut Leute finden, die eine persönliche Stadtführung machen oder gute Theaterstücke empfehlen. Für Deutschland soll auch new-in-town.de ganz gut sein. Gebrauchtwaren, Jobs oder eine erste Bude findet man über craigslist und kijiji oder lokale Anzeigenblätter.
4. online Reiseführer
Großartige Reiseführertipps findet man bei virtualtourist, wikitravel und tripadvisor, direkt von den Reisenden, die ihre Erlebnisse beschreiben. Für Europa, besonders aber für Deutschland ist auch Qype sehr zu empfehlen. Dort werden Empfehlungen anderer Nutzer abhängig vom aktuellen Standort zugänglich gemacht. Das geht auch per Handy über Qype Mobile, eine Wap-Seite, mit der die Suche nach dem nächsten Italiener, dem nächsten Park oder schönen Gebäude wirklich zum Kinderspiel wird.
5. Kartenmaterial
U-Bahn-Netze der meisten Großstädte weltweit findet man bei amadeus.net. Touren durch dynamische Landkarten kann man sich bei communitywalk anzeigen lassen. Und praktische Karten, auf denen WLan-Hotspots und Tankstellen findet, stehen unter multimap.
Update: 6. Alltagshilfen
Erst kürzlich entdeckt: Der WorldTaxiMeter berechnet realistische Taxikosten für westliche Metropolen funktioniert wohl ziemlich gut.
Soweit für´s erste. Viel Spaß beim Reisen!

Grade wurde die Seite vom pc magazine als eine der 100 potenzialstarken unbekannten Seiten ausgewählt, zu Recht. Nie waren Wikis so schön, so angefüllt mit nützlichen Funktionen und so einfach zu machen, wie mit Wetpaint. Alles umsonst.
Ein ziemlich genialer Dienst, um schnell nach Viren auf dem eigenen Rechner zu suchen, ist nanoscan´s infectedornot: Man gibt nur die Erlaubnis, auf dem eigenen Rechner den Scanner ausführen zu dürfen und die Seite prüft direkt, ob auf dem eigenen Rechner Viren im Arbeitsspeicher sind. Sauber.
Dafont.com ist ein Geheimtipp unter Typographen: Rund 7.500 Schriften gibt es hier, aber das ist nicht das besondere. Wichtig ist, dass einige wirklich gut sind. Schaut selbst mal rein.

Wer nicht fündig wird, sollte es nochmal bei 1001fonts.com versuchen.
