Mrz 05

Vor Jahren war wer-weiss-was.de mein Geheimtipp: Tausende Leute, die meist innerhalb eines Werktags Antwort auf jegliche Fachfragen wussten. Der Dienst ist immer noch schwer empfehlenswert, aber die Expertensuchdienste sind mittlerweile auf die ersten Experimente des Semantic Web gestoßen – und das ist eine Mischung, die sich gut verträgt.

Hatte die (unglaubliche) Suchmaschine Wolfram Alpha noch die Expertensuche ohne Experten im Blick (und ist damit recht weit gekommen), versucht seit einiger Zeit der Dienst Aardvark die Echtzeitrevolution der klassischen Expertenbörse: Menschen werden nicht überflüssig, sondern schneller zusammengeschaltet. Ich suche jemanden, der meine Frage beantwortet, ein Computer berechnet die möglichen Themengebiete der Frage und schießt die Frage in Minuten zu ausgewählten Teilnehmern im Instant Massaging Network. Aus Werktagen sollen so Minuten werden, eine smarte Idee, die funktionieren könnte.

Auf meine Testfrage habe ich die ersten fünf Minuten keine Antwort. Tja. Aber immerhin hat Google grade 50 Millionen ausgegeben, um den Dienst zu kaufen – und auch die Presseschau kann sich sehen lassen. Vielleicht meldet sich ja noch jemand.

Update: Es hat tatsächlich jemand geantwortet. Zwar nicht erhellend, aber immerhin themengemäß. Ich werde das mal weiter testen.


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