Mai 23

Bildbearbeitung auf dem Mac, das sollte einiges zutage fördern. Schließlich ist der Mac selbst bei Windowshedonisten bekannt dafür, mit Grafik und Layout umgehen zu können. So ist es dann auch.
Die Profiecke bestimmen zur Zeit noch Adobe Photoshop und Apple Aperture, wobei für das erste der oft gelobte Workflow und für das zweite eine scheinbar ziemlich gut konzipierte Rundum-Umgebung sprechen. Die Aperture Vollversion ist übrigens schon ab 190€ zu haben, Adobe Photoshop ist da wesentlich teurer.
Aber kommen wir mal zu den Produkten für den Standardbildbearbeiter. Eine Auswahl meiner Favoriten für den Gelegenheitsgebrauch sieht so aus:

die schönste Entdeckung fürs Webdesign: picturesque (Demoversion mit Wasserzeichen, 35$). Man lädt Fotos rein und hat sie ungeübt in zwei Minuten auf schick getrimmt: Runde Ecken, Reflexionen oder ein 3D-Effekt wirken professionell und kosten kaum Zeit. picturesque hat den Apple Design Award 2007 gewonnen und ist dementsprechend schön und intuitiv bedienbar. Auch die Serienbearbeitung von Bildern ist kein Problem.
Eine kostenlose Software, die zumindest Schattenwurf, Rahmen und Drehen ganz gut beherrscht, heißt Thumbscrew. Für etwas schrägere Effekte ist Image Tricks zu empfehlen, das es auch als kostenlose Version gibt.

Solide Bildbearbeitung: Ganz im Mac-Design und ziemlich intuitiv kommt Pixelmator (30-Tage-Demo, 59$) daher. Der Claim “image editing for the rest of us” ist Programm: Einfach, klar, bunt, schnell. Die Funktionen reichen natürlich nicht an die Profis heran, aber zumindest einfache Layerbearbeitung und Farbwertkorrekturen sind kein Problem. Unter den kostenlosen Bildbearbeitungen scheint Seashore eine ganz gute Wahl zu sein: Einfacher zum Einstieg als Gimp, aber ebenfalls relativ umfangreich in den Funktionen.

Vektorgrafik: Das OpenSource-Projekt Inkscape ist nach wie vor für Standardaufgaben eine ganz gute Option. Damit es funktioniert, muss vorher das kostenlose Framework x11 installiert werden. Wenn es aufwändiger werden soll, kann man zu Lineform (79$, Testbericht) oder für die Professionellen zu Adobe Illustrator (rund 750€) greifen. Um ein Bitmap-Bild in eine Vektorgrafik zu konvertieren, bietet sich das (noch) kostenlose Tool Vectormagic an.

Wer studiert, kann die Adobe-Programme übrigens um einiges günstiger bekommen.


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