Okt 11

Wer Präsentationen oder fertige Ausarbeitungen, Exzerpte, wissenschaftliche Texte oder Diagramme zu einem bestimmten Thema sucht, weiß dass das schwierig werden kann. Hier habe ich ein paar Tipps zusammengeschrieben, wie man besser durch den Dschungel der Daten findet:

1. Dokumente finden mit Google: Google hat etliche Einstellmöglichkeiten, die die meisten nicht kennen. Die folgenden Links verweisen auf eine fertige Suchanfrage, der man einfach die gesuchten Stichwörter anfügen muss. Sehr clever ist die Suche mit einer Eingrenzung auf Office-Dateitypen – mit dieser Suchabfrage findet man explizit Präsentationen, Word-Dokumente, Excel-Sheets. Mit einer erweiterten Abfrage werden auch noch PDFs durchsucht. Diese Anfrage lässt sich kombinieren mit einer Eingrenzung auf deutsche und amerikanische Universitätsseiten. Und diese vierte Suchabfrage sucht ohne Eingrenzung des Dateityps auf Universitätsseiten. Explite Eingrenzung auf wissenschaftliche Quellen bekommt man auch über Suchmaschinen wie forschungsportal.net oder Google Scholar.

2. Seit kurzem gibt es auch Dokumententauschplattformen: Texte, Präsentationen, Excel-Blätter, Vorlagen etc. werden dort hoch- und runtergeladen. Doktus.de macht über die Partnerschaft mit dem studivz auf sich aufmerksam, hat aber eigentlich das Konzept von Scribd übernommen.

3. Immer überraschend ertragreich ist die Suche in Bookmarkdiensten (die Anfrage möglichst breit halten, die Treffer sind oft nicht nach Relevanz geordnet, ein guter Hinweis ist die Zahl der Bookmarks): del.icio.us ist genial, für deutsche Quellen Mister Wong. Auch furl und zniff alias clusty sind einen Blick wert.

So, und jetzt gutes Suchen. Wer was zu ergänzen hat, der tue das in den Kommentaren.


Okt 09

Generatoren für web2.0-Buttons, Designs, Grids, CSS-Layouts, aber auch für E-Mail-Adressen, Domainnamen, Favicons, Flash, Forms, Metatexts, Passwärter, robots.txt, RSS, Sitemaps, Text, Ascii, PDF, Tooltips und .htaccess-Dateien – alles in einer Liste von Ajaxflakes. Viele sind auch mittelmäßig, aber um schnell etwas brauchbares zu finden, ist die Liste nicht schlecht. Die Liste kürzer und übersichtlicher, dafür ohne Screenshots findet sich hier.


Okt 08


Your blogs delivered, wherever you browse.

Einer meiner neuen Lieblingsdienste: BlogRovR (“your blogs, delivered”) sucht während man surft die Blogartikel zusammen, die sich mit der Seite oder dem Thema der Seite, auf der man grade ist, beschäftigen. Der Clou: Es werden nur die Blogs dursucht, die man sich vorher zurechtgelegt hat. Man kann zum Beispiel livehacker.com als Quelle vermerken und in Zukunft wird bei allen innovativen Internetseiten, die dort rezensiert sind, die entsprechende Rezension aus lifehacker angezeigt. Ich habe jetzt um die 100 gute Blogs notiert und bekomme zur grade genutzten Seite eine Reihe hochwertiger Kommentare, Verweise auf Erweiterungen, Tricks, Hintergründe, etc.

Wer noch Inspiration braucht, welche Quellen taugen, sollte sich http://share.opml.org/ mal anschauen. Gute deutsche Blogs finden sich bei zum Beispiel bei http://www.thebobs.com/.


Okt 06

Gute Flash-Animationen sind mit das coolste im Internet – nur ist Adobe Flash wirklich teuer. Seit einiger Zeit gibt es etliche kostenfreie Alternativen, die sich stetig weiterentwickeln.

LiveSwif (bald OpenSwif) – Sauber, funktional, sehr gut bedienbare Flash-Alternative. Unterstützt ActionScript. [link]

Flame Project – ließ sich bei mir nicht starten, aber soll ganz gut sein ;) [link]

Ajax Animator – Webbasierte Flash-Umgebung, die nicht mit ActionScript, sondern mit Ajax arbeitet. Werbeeinblendungen nerven ziemlich, das ganze Programm ist eher langsam. [link]

UIRA (UIRA Isn’t a Recursive Acronym) – Sehr coole Oberfläche, zahlreiche Funktionen. Leider keine Unterstützung für ActionScript – der einzige Nachteil. Release 0.0.1 hatte bei mir auch einige Schwierigkeiten zu laufen. [link]

libavg – Wohl eine ganz gute OpenSource-Alternative zu Adobe Director MX 2004 – allerdings nur für Linux und Mac, so dass es bei mir mit meinem PC auch nicht läuft. [link]

OpenOffice.org Impress – eine ganz gute Alternative, falls es nur um bewegte Animationen geht: Das Programm ist Microsoft PowerPoint nachempfunden und kann Präsentationen (die halt sehr einfach zu bauen sind) im Adobe Flash-Format speichern, so dass sie theoretisch auch auf die Webseite gelegt werden können. Menüstrukturen und solche Dinge sind natürlich kaum zu realisieren. [link]


Sep 26

Nicht mehr als das: 30 Schriften für den gehobenen Webdesigner. Prösterchen.


Sep 17

Es gibt einige Reiseseiten, die das Leben wirklich erleichtern und trotzdem außerhalb einer kleinen Szene kaum bekannt sind. Hier sind sie:

1. reisen
Preiswert reisen kann man am besten mit Mitfahrgelegenheiten (mitfahrgelegenheit oder mitfahrzentrale, die aber Geld kostet). Billige Flüge findet man sehr gut über die Metasuchmaschine billiger-fliegen.de, Infos zu Flughäfen (Telefonnummern, Busanschluss) findet man hier.

2. wohnen
Wer wohnen will, der kann entweder Gastsofas suchen (Couchsurfing, HC oder bewelcome) oder billige Hotels (ungeschlagen: hostelworld, oft deutlich billiger als die Preise im Hostel selbst und mit sehr zutreffenden Bewertungen). Wer Lust hat, auf Bauernhöfen zu arbeiten und da erstens frei zu wohnen, zweitens gut zu essen und drittens sehr nah an Einheimischen zu sein, sollte mal das Wwoofen ausprobieren (Willing Workers On Organic Farms).

3. andocken
Über die Sofasuchdienste Couchsurfing, HC oder bewelcome kann man auch sehr gut Leute finden, die eine persönliche Stadtführung machen oder gute Theaterstücke empfehlen. Für Deutschland soll auch new-in-town.de ganz gut sein. Gebrauchtwaren, Jobs oder eine erste Bude findet man über craigslist und kijiji oder lokale Anzeigenblätter.

4. online Reiseführer
Großartige Reiseführertipps findet man bei virtualtourist, wikitravel und tripadvisor, direkt von den Reisenden, die ihre Erlebnisse beschreiben. Für Europa, besonders aber für Deutschland ist auch Qype sehr zu empfehlen. Dort werden Empfehlungen anderer Nutzer abhängig vom aktuellen Standort zugänglich gemacht. Das geht auch per Handy über Qype Mobile, eine Wap-Seite, mit der die Suche nach dem nächsten Italiener, dem nächsten Park oder schönen Gebäude wirklich zum Kinderspiel wird.

5. Kartenmaterial
U-Bahn-Netze der meisten Großstädte weltweit findet man bei amadeus.net. Touren durch dynamische Landkarten kann man sich bei communitywalk anzeigen lassen. Und praktische Karten, auf denen WLan-Hotspots und Tankstellen findet, stehen unter multimap.

Update: 6. Alltagshilfen 
Erst kürzlich entdeckt: Der WorldTaxiMeter berechnet realistische Taxikosten für westliche Metropolen funktioniert wohl ziemlich gut.

Soweit für´s erste. Viel Spaß beim Reisen!


Sep 17

Download fonts

Dafont.com ist ein Geheimtipp unter Typographen: Rund 7.500 Schriften gibt es hier, aber das ist nicht das besondere. Wichtig ist, dass einige wirklich gut sind. Schaut selbst mal rein.

1001fonts.com - free fonts
Wer nicht fündig wird, sollte es nochmal bei 1001fonts.com versuchen.


Jul 19

Die Logos neuer Internetdienste sind ziemlich schick. Wer die ganz einfachen Varianten haben will, geht zu einem Logogenerator (hier oder hier).

Wer ein richtiges Logo bauen will, muss einiges Lernen. Aber alles steht im Netz. Die Tipps im Einzelnen:

1. Inspiration
Bei Web2logo, Logo2.0 oder go2web20.net findet man einen Überblick über sämtliche web2.0-Logo-Trends und im nicora.net einen cleveren Versuch, alten Marken web2.0 Logos zu verpassen (wobei sehr gut die gestalterischen Prinzipien deutlich werden). Apropos: 10 Thesen zum Logodesign 2007 gibt es hier.
Eine feinere Auswahl gibt es bei Logopond, dem Smashingmagazine und Dr. Web.

2. Bewertung
Welche Logos wirklich erfolgreich sind, kann man sich bei movers20 anschauen. Nur wie weit der Erfolg der Projekte wirklich an den Logos hängt, wird nicht deutlich.

3. Selbermachen
Auf Honkiat findet sich ein vorbereiteter Style, um web2.0-Logos mit Photoshop zu bauen (zusätzlich gibt es auch ein Tutorial, wie man das am besten angeht)

Auch bei hongkiat gibt es fünf schöne freie Schriften, die sich für web2.0 Logos eignen. Zum Beispiel:

Free font: Marlon Book

Und dann braucht es noch die web2.0-typischen Accessoires, Badges zum Beispiel, das sind diese hübschen runden Grafikspielereien.

Voilá, alles was man für das eigene Logo so braucht. Außer Kreativität. Woher die kommt, lernt ihr hier.

// Superschöne Designvorlagen gibt es auch bei dezinerfolio.
// mehr Quellen zum Thema Logodesign bei e.logodesign
// und wer immer noch nicht genug hat, der kann einen Test machen, ob er die populärsten Logos wirklich gut kennt


Mai 13

eines davon: flickr cc von sshBilder im Netz gibt es genug. Ja, auch lizenzfrei oder für ein paar Euro. Ja, auch für Zeitungen, Flyer oder Webseiten. Voilá:

KOSTENLOS VERWENDBARE FOTOS
PictureSandbox | http://picturesandbox.com/
Flickr-Bilder sehr einfach suchen, gibt in Echtzeit die Bilder als Thumbnails aus.

CreativeCommons.org | http://creativecommons.org/find/
Die CreativeCommons Heimatseite mit sehr cleverem Zugang zu den CC-Archiven von Google, Yahoo, Flickr und blip.tv. Optional kann nach Material gesucht werden, dass kommerziell eingesetzt werden darf. Sehr zu empfehlen.

Flickr Creative Commons | http://www.flickr.com/creativecommons
Der Bilddienst hat vor Kurzem mächtig eingeschlagen, weil er eine bisher nicht gekannte Qualität der Bereitstellung digitaler Bilder möglich gemacht hat. Dadurch gehört Flickr zur Zeit zu den ganz großen Bildarchiven im Netz – und unterhält ein eigenes Portal für die CC-lizensierten Bilder. Denken Sie daran „interessanteste Photos“ bei der Suche auszuwählen. Dadurch erhöht sich die Qualität merklich.

Stock.xchng | http://www.sxc.hu
Sehr gute Bilder, fast alle kostenfrei.

Yotophoto | http://yotophoto.com/
Sehr gute Metasuchmaschine, die verschiedene Quellen für lizenzfreie Fotos abgrast. Auf die jeweilige Lizenz achten.
 

FOTOS ZU GÜNSTIGEN LIZENZGEBÜHREN
Fotolia | http://www.fotolia.com
Etwa zwei Euro zahlt man für eine kommerziell verwertbare Fotolizenz – das ist geschenkt. Solange man nicht Poster oder Postkarten macht, also das Bild selbst als Produkt verkauft, kann man so ziemlich tun, was man will. Sogar eine Verwertung in Print und Online zusammen ist möglich. Da der Dienst dieselbe Datenbank aus mehreren Ländern betreut, ist alles ganz gut sortiert.

iStockPhoto | http://www.istockphoto.com/
Die Fotosuche ist außerordentlich professionell und erlaubt die Eingrenzung auf Grundfarben und die Wahl eines freien Bereiches im Foto (zum beispiel für einen Bildtext). Alle Fotos kosten je nach Größe zwischen 1$ und 15$ für die kommerzielle Nutzung (sie dürfen nur nicht re-lizensiert oder als Foto, Postkarte, T-Shirt etc. verkauft werden). Die genaue Lizenz steht unter http://www.istockphoto.com/license.php.

bigstockphoto | http://www.bigstockphoto.com
Umfangreiche Bilddatenbank, ebenfalls mit sehr professionellen Bildern. Jedes Bild kostet 1$ bis 2$, es stehen verschiedene Lizenzen zur Auswahl. Die Standardlizenz steht unter http://www.istockphoto.com/license.php.
Eine ganz ähnliche Alternativen dazu ist http://www.stockxpert.com/.


Apr 15

Holzbrinck hat vor einiger Zeit gutefrage.net gestartet, wo alle möglichen Fragen gepostet werden können. Damals gab es Google Answers noch, die haben jetzt aufgegeben. Dafür ist Yahoo Answers ziemlich en vogue und eine brauchbare Konkurrenz, auf der manchmal nach Minuten eine sinnvolle Antwort erscheint.

Fertige Antworten findet man auf frag-vati, frag-mutti, wikihow oder faqs.org.
Für aufwändigere Anfragen gibt es auch noch die Internetbibliothek, bei der ausgebildete Bibliothekare innerhalb von 24 Stunden eine kostenlose Antwort auch Recherchefragen schicken und wer-weiss-was.de, wo tausende Themenexperten bereitwillig Auskunft geben. Soweit für´s erste. Noch was vergessen?