Feb 08

Bis vor einigen Jahren war es schlicht nicht denkbar: Videobearbeitung online. Viel zu aufwändig die Rechenprozesse, zu groß der Bedarf an Datenaustausch, usw. Seit einigen Monaten ist Videobearbeitung online kein Problem mehr. Die wichtigsten Dienste:

Onetruemedia: der Einfache

Der Dienst Onetruemedia ist eher eine gute Diashow als wirkliche Videobearbeitung, aber dafür zu gebrauchen: Videos, Bilder und Sounds können auf einer Timeline arrangiert werden.

JumpCut: der Solide

Richtige Videobearbeitung fängt bei JumpCut an: Bei von Yahoo aufgekauften Anbieter werden Clips aneinandergebaut, können einzeln modifiziert werden, mit Sound unterlegt und auf Videoplattformen veröffentlicht. Insgesamt wirklich interessant.

EyeSpot: der Soziale

EyeSpot ist Jumpcut ziemlich ähnlich, bietet aber mehr für den sozialen Austausch. Die Idee ist das Mixen und Remixen: Der Zugriff auf bestehende Videos ist denkbar einfach, die Community bietet eine Menge Basismaterial, das für eigene Videos verwendet werden kann, und das eigene Video kann den Remixern freigegeben werden.


Feb 08

Bildbearbeitung ohne festinstallierte Software, komplett kostenlos und an jedem PC der Welt. Seit Ajax ist das Alltag und seit Adobe angekündigt hat, dass deren Profisoftware Adobe Photoshop auch Online verfügbar werden soll, stellt sich die Frage, was man bereits ohne den kommerziellen Riesen im Web machen kann.

1. Bildbearbeitung

Snipshot: der flotte Minimalist

Snipshot bietet sehr intuitiv und flott die Basisanwendungen der Bildbearbeitung: Ausschnitte, Kontrast/Helligkeit/Sättigung (mit guter Automatik). Dann ist aber auch Schluss.

Pixenate: der Ausgewogene

Pixenate hat da etwas mehr zu bieten: Rotieren, graderücken, rote-Augen-Korrektur, Zoom.

Splashup: der Professionelle

Eine ganz andere Ebene eröffnet Splashup: Mehrebenen-Bildbearbeitung mit allen grundlegenden Funktionen. Normale Benutzeroberfläche mit Menüs und Fenstern, Layer-Übersicht und Farbkorrektur. Sauber programmiert. Für richtige Bildbearbeitung!

Bildbearbeitung online: Tipps bei edelbild.de

Edelbild, eine an einem Wochenende entstandene Communityplattform mit Tipps zur digitalen Bildbearbeitung.

2. Bilder direkt aus dem Internet hochladen

Das Hochladen von Bildern macht die Firefox-Erweiterung FotoFox einfacher: Damit wird eine Seitenleiste eingebaut, in die Bilder einfach per Drag&Drop verschoben werden können. Titel etc. können direkt festgelegt werden, eine Anbindung an die Fotoplattformen 23, Flickr, Marela, SmugMog oder Tabblo bringt die Bilder sofort online.

Eine ähnliche Funktion hat auch der SocialBrowser Flock fest integriert: Über das Kontextmenü lassen sich dort Bilder in eine Reihe von Fotodiensten hochladen.


Jan 30

Eine sehr gute Auswahl an Icon-Galerien für Webdesigner findet sich beim Softwareguide. Da ist nicht mehr viel zu sagen.


Sep 26

Ja, darauf haben wir hippen Webmaster schon länger gewartet: Wetfloor baut diese schicken Spiegelungen in Vektorgrafiken ein, auf Knopfdruck. Glänzend!


Sep 26

Nicht mehr als das: 30 Schriften für den gehobenen Webdesigner. Prösterchen.


Sep 17

Download fonts

Dafont.com ist ein Geheimtipp unter Typographen: Rund 7.500 Schriften gibt es hier, aber das ist nicht das besondere. Wichtig ist, dass einige wirklich gut sind. Schaut selbst mal rein.

1001fonts.com - free fonts
Wer nicht fündig wird, sollte es nochmal bei 1001fonts.com versuchen.


Jul 19

Die Logos neuer Internetdienste sind ziemlich schick. Wer die ganz einfachen Varianten haben will, geht zu einem Logogenerator (hier oder hier).

Wer ein richtiges Logo bauen will, muss einiges Lernen. Aber alles steht im Netz. Die Tipps im Einzelnen:

1. Inspiration
Bei Web2logo, Logo2.0 oder go2web20.net findet man einen Überblick über sämtliche web2.0-Logo-Trends und im nicora.net einen cleveren Versuch, alten Marken web2.0 Logos zu verpassen (wobei sehr gut die gestalterischen Prinzipien deutlich werden). Apropos: 10 Thesen zum Logodesign 2007 gibt es hier.
Eine feinere Auswahl gibt es bei Logopond, dem Smashingmagazine und Dr. Web.

2. Bewertung
Welche Logos wirklich erfolgreich sind, kann man sich bei movers20 anschauen. Nur wie weit der Erfolg der Projekte wirklich an den Logos hängt, wird nicht deutlich.

3. Selbermachen
Auf Honkiat findet sich ein vorbereiteter Style, um web2.0-Logos mit Photoshop zu bauen (zusätzlich gibt es auch ein Tutorial, wie man das am besten angeht)

Auch bei hongkiat gibt es fünf schöne freie Schriften, die sich für web2.0 Logos eignen. Zum Beispiel:

Free font: Marlon Book

Und dann braucht es noch die web2.0-typischen Accessoires, Badges zum Beispiel, das sind diese hübschen runden Grafikspielereien.

Voilá, alles was man für das eigene Logo so braucht. Außer Kreativität. Woher die kommt, lernt ihr hier.

// Superschöne Designvorlagen gibt es auch bei dezinerfolio.
// mehr Quellen zum Thema Logodesign bei e.logodesign
// und wer immer noch nicht genug hat, der kann einen Test machen, ob er die populärsten Logos wirklich gut kennt


Mai 13

eines davon: flickr cc von sshBilder im Netz gibt es genug. Ja, auch lizenzfrei oder für ein paar Euro. Ja, auch für Zeitungen, Flyer oder Webseiten. Voilá:

KOSTENLOS VERWENDBARE FOTOS
PictureSandbox | http://picturesandbox.com/
Flickr-Bilder sehr einfach suchen, gibt in Echtzeit die Bilder als Thumbnails aus.

CreativeCommons.org | http://creativecommons.org/find/
Die CreativeCommons Heimatseite mit sehr cleverem Zugang zu den CC-Archiven von Google, Yahoo, Flickr und blip.tv. Optional kann nach Material gesucht werden, dass kommerziell eingesetzt werden darf. Sehr zu empfehlen.

Flickr Creative Commons | http://www.flickr.com/creativecommons
Der Bilddienst hat vor Kurzem mächtig eingeschlagen, weil er eine bisher nicht gekannte Qualität der Bereitstellung digitaler Bilder möglich gemacht hat. Dadurch gehört Flickr zur Zeit zu den ganz großen Bildarchiven im Netz – und unterhält ein eigenes Portal für die CC-lizensierten Bilder. Denken Sie daran „interessanteste Photos“ bei der Suche auszuwählen. Dadurch erhöht sich die Qualität merklich.

Stock.xchng | http://www.sxc.hu
Sehr gute Bilder, fast alle kostenfrei.

Yotophoto | http://yotophoto.com/
Sehr gute Metasuchmaschine, die verschiedene Quellen für lizenzfreie Fotos abgrast. Auf die jeweilige Lizenz achten.
 

FOTOS ZU GÜNSTIGEN LIZENZGEBÜHREN
Fotolia | http://www.fotolia.com
Etwa zwei Euro zahlt man für eine kommerziell verwertbare Fotolizenz – das ist geschenkt. Solange man nicht Poster oder Postkarten macht, also das Bild selbst als Produkt verkauft, kann man so ziemlich tun, was man will. Sogar eine Verwertung in Print und Online zusammen ist möglich. Da der Dienst dieselbe Datenbank aus mehreren Ländern betreut, ist alles ganz gut sortiert.

iStockPhoto | http://www.istockphoto.com/
Die Fotosuche ist außerordentlich professionell und erlaubt die Eingrenzung auf Grundfarben und die Wahl eines freien Bereiches im Foto (zum beispiel für einen Bildtext). Alle Fotos kosten je nach Größe zwischen 1$ und 15$ für die kommerzielle Nutzung (sie dürfen nur nicht re-lizensiert oder als Foto, Postkarte, T-Shirt etc. verkauft werden). Die genaue Lizenz steht unter http://www.istockphoto.com/license.php.

bigstockphoto | http://www.bigstockphoto.com
Umfangreiche Bilddatenbank, ebenfalls mit sehr professionellen Bildern. Jedes Bild kostet 1$ bis 2$, es stehen verschiedene Lizenzen zur Auswahl. Die Standardlizenz steht unter http://www.istockphoto.com/license.php.
Eine ganz ähnliche Alternativen dazu ist http://www.stockxpert.com/.