Jul 13

Wenn´s für das Auto nicht reicht: tauschticket.de ist ein großartiger Dienst, um Bücher zu tauschen. Das Angebot ist mittlerweile siebenstellig und lohnenswert. Schmankerl: Am Anfang bekommt man zwei Tauschtickets geschenkt, mit denen man kostenlos zwei Bücher von andern Leuten anfordern kann. Echte Empfehlung.

Wo tauschticket nicht weiterhilft: Antiquariatzusammenschlüsse bei eurobuch.com und zvab.com, (teurer) Gebrauchtmarkt bei amazon.de und amazon.com. Nur Unibücher und relativ teuer: unifloh.de und semesterbooks.de.


Jul 13

Die großen Einkaufspläne mal kurz zusammengefasst: pkw.de, mobile.de, autoscout24.de. Das scheinen mir die besten Adresse für gebrauchte Autos zu sein. Ergänzungen bitte in die Kommentare. Und dann gute Fahrt.


Apr 04

Es war alles ganz einfach gedacht: Die Daten sollten endlich vom PC auf den Mac, damit man mal alles im Zugriff hat. Die Umsetzung erstreckt sich jetzt über mehr als drei Tage. Ein Fallbericht mit Lösungsidee.

Dateisysteme

Drei Systeme greifen ineinander. Und das grosse Problem ist: Sie verstehen sich alle nicht so richtig. Windows auf der einen Seite mit FAT32 und dem neueren NTFS, Mac mit den verschiedenen Versionen seines HFS+-Dateisystems. Windows kann HFS+ nicht lesen, Mac kann NTFS zwar lesen, aber nicht schreiben (und auch beim Lesen stolpert der Finder schnell). Es bleibt als gemeinsamer Nenner FAT32, aber das unterstützt (1) nur Festplatten bis 32GB (größere können formatiert werden, bringen aber immer wieder Datenverlust mit sich) und (2) hat der der Finder auch seine Probleme, sauber zu kopieren. Das ist das Ausgangsdilemma.

Die Lösungsansätze:

1. bessere Kopierprogramme benutzen: muCommander, ForkLift, TeraCopy 

Um es vorwegzunehmen: Mac-Software, die besser kopiert als der Finder, gibt es nicht (falls doch: bitte in die Kommentare). Die Vorzeigealternativen muCommander und ForkLift scheitern in allen Lösungsversuchen. Auch komplexere Anwendungen des Terminal-Befehls cp, die deutlich stärker sind,  bringen wegen Problemen mit Umlauten im Dateinamen nicht wirklich zum Ziel. Falls es jemanden interessiert: Der beste Befehl bisher, zusammengebastelt von einem Forumsexperten, lautet:

1. cd /Volumes/FATDisk

2. for d in *; do echo “START $d”; cp -R ./”$d” /Volumes/HFSDisk; echo “DONE $d”; done

Schade. Eine einfache Lösung gibt es nicht.

Für Windows dagegen gibt es die herausragende Freeware TeraCopy: schneller und vor allem sicherer und stabiler kopiert keiner. Auch wenn Fehler auftauchen, wird stumm weiterkopiert. Am Ende erhält man dann eine Liste mit den einzelnen Dateien, bei denen Fehler aufgetreten sind. In Windows habe ich längst die Bordmittel mit Teracopy ersetzt (das sich automatisch öffnet, wenn man mit Drag&Drop kopiert). Dumm nur, dass Windows überhaupt keinen Zugriff auf HFS+ hat, damit bringt diese Lösung (noch) nicht viel.

1. Der Mac lernt NTFS, Windows lernt HFS+

MacDrive soll Windows dazu bringen, HFS+ zu verstehen. Die Idee wäre also: Eine externe Platte mit HFS+ formatieren und dann am PC mit MacDrive alle Daten daraufzuspielen. Bei dem Versuch zerschießt es mir meine 500GB iBook Studio, Datenverlust verhindert, aber Formatierung durch irreperablen Fehler im Dateisystem unausweichlich (bisher hat MacDrive immer gut funktioniert, aber man weiß nie). MacDrive ist relativ teuer, die Opensource-Variante HFSexplorer habe ich aber nie probiert.

Andersrum geht es auch: NTFS for Mac von Paragon soll den Mac NTFS schreiben lassen (kostenlose Alternative MacFuse, das Projekt eines Google Programmiers plus die NTFS-Erweiterung NTFS3G). Das Ergebnis bei mir: Ebenso ernüchternd. Seltsame Fehlermeldungen des Finders beim Kopieren grosser Datenmengen.

 2. PC zu Mac via Ethernet

Es ist die professionellste Variante und selbst für mich Netzwerkkenntnislosen machbar. Man steckt zwei Kabel ein (dank der cleverness neuer Macs braucht man nicht mehr das sonst obligatorische crossover Kabel, der Mac schaltet bei Bedarf einfach den Anschluss um). Dann folgt man den einschlägigen Anleitungen (etwa hier bei Apfeltalk oder hier, allerdings für ältere Versionen geschrieben, die Dialoge haben sich etwas verändert), installiert eventuell Sharity3 auf dem Mac, das die Freigabe zwischen Mac und PC weniger fehleranfällig machen soll und irgendwann finden sich dann das PC-Verzeichnis auf dem Mac, von dem man einfach rüberkopieren kann. Dass auch das bei mir nicht funktioniert hat, kann man wohl nur als Überkomplexität der beteiligten Daten interpretieren. Normalerweise, wurde mir versichert, ist das als Weg ziemlich sicher.

Auch hier kann man natürlich andersrum vorgehen: Den Mac auf dem PC verfügbar machen und dann mit PC-Mittel kopieren. Das bringt mehr, als man denkt und geht so: Die Grundeinstellungen, damit Mac und PC im selben Netzwerk sind, solltet ihr vom vorigen Abschnitt schon haben (selber Anfang der IP 192.168.0.***, am besten selber Arbeitsgruppenname, normalerweise ist das “MS WORKGROUP”). Die Mac-Freigaben werden dann über Einstellungen -> Sharing -> Filesharing eingestellt. Achtet darauf, dass unter “freigegebene Ordner” Euer öffentlicher Ordner auftaucht, für “Everyone” kurzfristig “Lesen und Schreiben” angestellt ist und falls nichts geht unter “Optionen” ein Häkchen bei “Dateien und Ordner über SMB bereitstellen” ist. Wie gesagt: Ich bin Laie, was das angeht, aber damit hat es funktioniert. Wenn alles gut geht, habt ihr in Arbeitsplatz -> Netzwerkumgebung in Windows jetzt das Verzeichnis des Mac mit Schreibrechten. Jetzt nur noch Teracopy (s. oben) installieren und fertig ist die Chose. Nach drei Tagen Vollzeitdilemmata mit den beschriebenen Lösungen scheint das der bestmögliche Weg zu sein.

 Kontrolle:

Nach der Arbeit sollte man in jedem Fall kontrollieren, ob alles geklappt hat. Mac bietet da mit dem Terminalbefehl diff eine Lösung an und hat in die Developer Tools den Datei- und Verzeichnisvergleichsdienst FileMerge integriert. Aus der Shareware-Ecke gibt es SmartSynchronize, Changes und FileSynchronization, alle mit einige Wochen lauffähigen Testversionen. Kostenlos und zum reinen Vergleich unschlagbar schnell und einfach: Diffmerge.

Letztendlich funktioniert hat das Ganze erst mit AJC Sync – das ich mir mal für Windows gekauft hatte. Das ist ein Werkzeug, um Verzeichnisse zu synchronisieren (blöderweise versteht es keine Umlaute, auch ein echtes Problem, aber hier nicht so wild, denn zumindest stimmt abgesehen von den Umlauten nachher die Vergleichsliste). Nachdem der Mac nach einer Stunde Schafferei abgestürzt war, habe ich also die Mac-Festplatte übers Netzwerk in den PC eingebunden und in AJC einfach als zweites Verzeichnis definiert. Funktionierte problemlos. Scheinbar habe ich endlich meine ganzen Daten auf dem Mac

Das Problem nach so einer Odyssee durch die Dateisysteme: Man glaubt es nicht richtig, dass jetzt wirklich alles im Lot ist.


Jan 07

Selbst auf Weltreise sind mir natürlich eine Reihe Webseiten aufgefallen, die ziemlich praktisch sind, um die alltäglichen Fragen zu beantworten: Wie finde ich den billigsten Flug von A nach B? Ist die Fluggesellschaft sicher? Was ist im Land grade los? Wie kann ich Leuten schreiben, die grade dort sind? Sollte ich mir dies und jenes hier kaufen oder dort? Ist der Monsun so schlimm wie letztes Jahr? Und wo genau sollte ich im Flugzeug sitzen, um einen netten Flug zu haben? Das und mehr findet ihr ab sofort unter travellinks.gutesnetz.de.Viel Spass damit.


Feb 08

Bildbearbeitung ohne festinstallierte Software, komplett kostenlos und an jedem PC der Welt. Seit Ajax ist das Alltag und seit Adobe angekündigt hat, dass deren Profisoftware Adobe Photoshop auch Online verfügbar werden soll, stellt sich die Frage, was man bereits ohne den kommerziellen Riesen im Web machen kann.

1. Bildbearbeitung

Snipshot: der flotte Minimalist

Snipshot bietet sehr intuitiv und flott die Basisanwendungen der Bildbearbeitung: Ausschnitte, Kontrast/Helligkeit/Sättigung (mit guter Automatik). Dann ist aber auch Schluss.

Pixenate: der Ausgewogene

Pixenate hat da etwas mehr zu bieten: Rotieren, graderücken, rote-Augen-Korrektur, Zoom.

Splashup: der Professionelle

Eine ganz andere Ebene eröffnet Splashup: Mehrebenen-Bildbearbeitung mit allen grundlegenden Funktionen. Normale Benutzeroberfläche mit Menüs und Fenstern, Layer-Übersicht und Farbkorrektur. Sauber programmiert. Für richtige Bildbearbeitung!

Bildbearbeitung online: Tipps bei edelbild.de

Edelbild, eine an einem Wochenende entstandene Communityplattform mit Tipps zur digitalen Bildbearbeitung.

2. Bilder direkt aus dem Internet hochladen

Das Hochladen von Bildern macht die Firefox-Erweiterung FotoFox einfacher: Damit wird eine Seitenleiste eingebaut, in die Bilder einfach per Drag&Drop verschoben werden können. Titel etc. können direkt festgelegt werden, eine Anbindung an die Fotoplattformen 23, Flickr, Marela, SmugMog oder Tabblo bringt die Bilder sofort online.

Eine ähnliche Funktion hat auch der SocialBrowser Flock fest integriert: Über das Kontextmenü lassen sich dort Bilder in eine Reihe von Fotodiensten hochladen.


Feb 01

Nach der Installation ist ein neues Logo in der Firefox-Statusleiste und das hat es in sich: Finanziert vom Institute of Museum and Library Services kommt es ganz anders daher als Popkulturmaschinen wie clipmarks oder Lesezeichensammler wie del.icio.us.  Nur ein paar Gründe, warum Zotero besser ist:

  • razzfazz: Es geht nicht schneller. Das Feld ist unten sichtbar und hat drei zentrale Symbole: Link zur aktuellen Webseite erstellen, Snapshot erstellen (d.h. Kopie der Webseite in der Datenbank sichern) und Notiz erstellen. Ein Klick und alles wird im links gewählten Ordner gesichert. Wenn auf der Seite grade Medien angezeigt werden, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass rechts in der Adressleiste ein kleines Mediensymbol auftaucht: Ein Klick und der Datensatz wird mit allen bibliographisch notwendigen Einträgen übernommen.
  • komplex: Man kann mit verschachtelten Ordnern arbeiten und mit Tags. Man kann Webseiten einbauen, Notizen, Bücher und alle denkbaren anderen Medien.
  • wissenschaftlich: Die Datenbank lässt sich mit bestehenden Bibliographien kombinieren und z.B. im Bibtex-Format so speichern, dass man direkt eine Bibliographie daraus machen kann. Einzelne Medien lassen sich mit einem Klick direkt aus Zotero heraus auf ihre Verfügbarkeit prüfen.

Ich könnte noch etwas weiter schwärmen, aber schaut es Euch einfach selbst an. Man braucht ein wenig Einarbeitung (hier ist eine Videoeinführung). Die Dinge, die ich gern am Anfang gewusst hätte, waren:

  • Dreiteilung: Links findet man die Ordnerstruktur der eigenen Sammlung. In der Mitte findet man die Elemente, die im ausgewählten Ordner (und seinen Unterordnern!) liegen. Rechts findet man die Details zu einem Element.
  • Datenbank: Man kann den Ort ändern, an dem die Datenbank abgelegt wird: Das Zahnradsymbol führt zu den Einstellungen und darin gibt es die Option.
  • Titel: Man kann den Titel verändern: Indem man einen Eintrag im mittleren Fenster markiert und dann einmal im rechten Fenster auf den Titel klickt. Sowieso kann man fast alles im rechten Fenster verändern, nachdem man draufgeklickt hat.
  • Hierarchien: Man kann verschachtelte Ordner anlegen. Dazu erstellt man im linken Bereich einen neuen Ordner und schiebt in dann in einen bestehenden Ordner.
  • Tags ausblenden: Man kann das Tag-Feld ausblenden: Einfach auf das Symbol ganz links (Show/Hide Tag Selector) klicken.

Jan 26

Es gab mal eine Zeit in der man ein Programm einlegte und direkt starten konnte. In der das System nicht Woche um Woche an Geschwindigkeit verlor und in dem klar war, das man ein Programm einfach entfernen konnte, indem man den entsprechenden Ordner löschte. DOS 6.22 kennen nur noch die Netzsaurier, lange ist das her, vor den Fenstern und Bildern, vor Symbolleisten und Menüstrukturen. Und jetzt kommt diese Zeit zurück, verkleidet sich als eine der innovativsten Funktionen des modernen PC-Zeitalters und ist doch nur die Erinnerung an etwas, was vor fünfzehn Jahren schon unglaublich sinnvoll war. Portable Apps, portable Programme, portable Software: Das ist die Software der USB-Generation. Auf den USB-Stick gepackt lässt sich portable Software überall hin mitnehmen – inklusive der Einstellungen – und sofort auf fremden Rechnern nutzen. Ohne Installation oder Administratorrechte. Auch für zuhause ist das eine sinnvolle Alternative: Um das System flott zu halten. Denn die Registry bleibt jungfräulich unberührt und kein Hilfsprogramm setzt sich in den Autostartordner. Was man haben sollte an portable Software und wo man das bekommt steht in diesem Artikel. (Ist natürlich alles Freeware, außer wenn es anders dransteht.)

die portable Starter – schneller zur Software

start03.gif
PStart
Mein Loader der Wahl: Superschnell, automatischer Scan nach Programmen, Programmgruppen möglich, portable Dateisuche mit eigenem Index, Notizfunktion, Zugriff funktioniert auch, wenn Verzeichnis mit den Programmen (und dem Loader) verschoben wird. Super.

OpenMenu+
Der schicke: Sehr einfach und intuitiv, hübsche Grafik und große Symbole. Schnell zu bedienen. Funkte bei mir leider manchmal nicht, daher nur der zweite Platz.

portable Browser –
schnell und profimäßig im Internet

portable_firefox.png
Firefox Portable - der Profi

Der Klassiker. Unterstützt portable auch das Speichern von Passwörtern und – wow! – die meisten Erweiterungen.

Flock Portable - der Soziale
Der social-nettork-Browser. Die Superlösung zum portablen Bloggen, RSS-Feeds-lesen, Facebook-Kontakte und del.icio.us-Lesezeichen nutzen,
Fotos hochladen.. Alles in den Browser integriert. Sauber.

Opera - der Flinke
Manche schwören auf Opera: Superschnell Einsatzfertig, razzfazz Seiten geladen. Firefox ist da deutlich langsamer. Aber: Opera hat Probleme mit Seiten wie Gmail und unterstützt kaum Erweiterungen. Das meiste ist allerdings sowieso von Opera erfunden worden, was an guten Erweiterungen kursiert..

[ .. bald geht´s weiter ]


Jan 25

Trotz Youtube, Clipfish und Sevenload gibt es sie noch: Interessante Videoportale der alternativen Ecke. Voilá, hier sind meine drei Favoriten:


Viddler.com : der Innovative
Der technisch beste Player am Markt, finde ich. Der Einzige, der zeitabhängige Kommentare und Tags erlaubt. Sogar Videokommentare! Das heißt: Jeder Nutzer kann das Video kommentieren, direkt im Video. Der Kommentar wird nicht unter dem Video, sondern in der Timeline angezeigt – so dass man sich direkt auf eine bestimmte Stelle des Videos beziehen kann. Clever auch, um Kapitel eines Films einzuteilen (dafür kann man Tags nutzen, die dann per Volltextsuche gefunden werden). Dazu ein sehr cooles Design, Spitzenleistung.


Vimeo.com : der Hübsche
Technisch nicht so super, aber, hey: Was für ein schönes Laoyut. Der Player kommt ganz schnörkellos, einfach ein Videofenster ohne allen Klimbim. Technisch leider nur so lala.

Stage 6
Stage 6 : der Profi
Stage6 ist das Kino für zuhause: Bildschirmfüllende Filme, superschnell und mit herausragender Qualität. Das Archiv lohnt einen Besuch, hier gibt es wirklich eine Menge gute Filme. Und wer selbst in bester Qualität publizieren will, ist hier richtig.


Nov 05

Jetzt klappt es endlich: Einen Google-Kalender automatisch mit Microsoft Outlook abgleichen. Hier steht wie und hier gibt es die notwendige Software – umsonst natürlich.


Okt 18

Ein cleveres Bookmarklet, mit dem sich Google als MP3-Suchmaschine nutzen lässt gibt es hier.