Okt 09

SugarSync, aus meiner Sicht die leistungsfähigste Onlinefestplatte derzeit, hat sein Kampfpreisangebot von 3€/Monat für 30GB Festplattenplatz nochmal kräftig aufgestockt: Zur Zeit bekommen Neukunden 10GB gratis obendrauf – lebenslang. Den Angebotslink findet ihr hier.

Der Hintergrund: Was ist SugarSync?

  • Daten verschlüsselt online sichern: ganze Ordnerstrukturen werden automatisch im Hintergrund verschlüsselt und online gesichert. Die letzten fünf Versionen können jederzeit wiederhergestellt werden (und nur die aktuellste Version wird zum Speicherplatz gezählt!)
  • Daten überall verfügbar halten: über eine Browser-Schnittstelle kann jede Datei im Internetcafé, mit jedem internetfähigen Handy oder über kostenlose iPhone/Symbian/Android-Apps angeschaut und runtergeladen werden (z.B. die MP3-Sammlung sichern und direkt im iPhone abspielen, Fotos vom PC sichern und im Handy anschauen)
  • Daten völlig unsichtbar synchron halten: Ganze Ordnerstrukturen können auf verschiedenen Geräten in Echtzeit synchron gehalten werden – d.h. sobald ich auf meinem Mac in Wien eine Datei speichere, erscheint sie auf meinem PC in Köln im selben Ordner. In den ganzen Jahren in denen ich mit dem Programm arbeite, gab es noch keinen Fehler
  • Daten anderen zugänglich machen: Ordner können sehr einfach geteilt werden. Wenn die anderen einen gratis-Account bei SugarSync haben, können sie die Ordner sogar synchron halten. Dass heißt: Wenn einer eine neue Datei in den Ordner auf seinem PC kopiert, finden alle anderen sie ebenfalls sofort in ihrem Ordner auf ihrem PC.

web: SugarSync


Mrz 26

Das es diesen Dienst nicht schon lange gibt, ist komisch (und dass er gleich so gut geworden ist, verblüffend): In Verkehrsmittelvergleich.de gibt man die gewünschten Reisedaten innerhalb von Deutschland ein und die Maschine ermittelt nicht nur die besten Spar- und Normalpreise der Bahn, sondern fragt auch Fluglinien und Billigflieger ab, bezieht Bustransportunternehmen ein und ergänzt, wo nötig, die notwendige Taxifahrt mit entsprechend gemittelten Kosten. Auf diese Weise kommt man schneller zum Sparpreis der Bahn als über die Bahnseite. Ein Knüller, funktioniert einwandfrei.

Der einzige Haken: Nicht zu schnell Start und Ziel angeben, sonst kommen die sich öffnenden Auswahlfenster nicht mit. Ihr werdet es merken (und hoffentlich wird das bald behoben..) Und: Für die Mitfahrgelegenheiten wird das bessere mitfahrgelegenheit.de leider nicht abgefragt.


Mrz 05

Es ist Zeit für ein Best-of: Fünf Webseiten, die ich noch nicht lange kenne und jeden Tag nutze:

1. followup.cc - Mailreminder, der einem Aufgaben so lange auf Abstand hält, bis sie wichtig werden

Ich hatte den von Lifehacker protegierten Dienst followupthen.com ja schon besprochen – und kurz darauf einen Dienst entdeckt, der Welten besser ist. followup.cc funktioniert so: Man schreibt eine Mail an wednesday@followup.cc und bekommt die Mail am Mittwoch zurück (mit allem, was drinsteht). Der Dienst versteht Zeitangaben (march-3, 3pm) und alle Formen von Zeitabständen (2hours, tomorrow, 3weeks), es gibt ein Bookmarklet für Firefox, mit dem man sich später automatisch an Webseiten erinnern lassen kann, es gibt einen Online-Kalender, in den alle angelegten Erinnerungen abgelegt werden – der Dienst macht seinen Dienst wirklich gut – und wenn ich mal eine Mail schreibe, die ich nachverfolgen will, schreibe ich sie einfach BCC an 2weeks@followup.cc und bekomme nach 2 Wochen eine nette Erinnerung, an die die Mail, um die es geht, gleich angehängt ist.

2. mobil Telefonieren zum (fast)-Nulltarif: Rebtel, allmobil und T-Mobile Austria

Ich habe vermutlich mit keinem Dienst, den ich hier vorgestellt habe, vergleichbar Geld gespart wie mit der Kombination aus T-Mobile Austria, Rebtel und allmobil. Deshalb ein kurzer Bauplan nach fünf Monaten problemloser Günstigtelefonie:
Das Ziel: Ich spare durchschnittlich 70% meiner Telefonkosten, habe keinerlei monatliche Kosten, telefonieren zum Beispiel vom Handy in Österreich auf das Handy in Deutschland für 6.5cent die Minute. Was es braucht ist eine Stunde, um das Ganze einzurichten und pro Dienst, den man nutzen will, 10 Euro Startkapital.
Die Idee: 1. ein supergünstiger Basistarif als Ausgangspunkt. Allmobil ist mit einer 10€-Flatrate ins deutsche Festnetz (keine Grundgebühr, keine Mindestvertragslaufzeit, kein Mindestumsatz) vermutlich der günstigste Handytarif Deutschlands. Weil ich grade viel in Österreich bin, nutze ich von dort T-Mobile Klax Nonstop um für 10cent pro Anruf egal wie lange (!) nach Deutschland zu telefonieren. 2. praktische internationale Telefondienste. Meine schlechte Meinung von Diensten, die Telefonate international verbinden, hat sich enorm gebessert, seit ich Rebtel kenne. Die Webseite ist so angenehm zu bedienen, dass es eine Freude ist und es gibt Programme für alle möglichen Telefone und das iPhone, die automatisch Rebtel dazwischenschalten bzw. leicht zugänglich machen, wenn man international telefonieren will. Damit kostet mich ein Anruf von Wien nach Berlin 1,5cent pro Minute – in verlässlich glasklarer Qualität.
Es gibt zwei Posts mit einer Reihe weiterer Feintunings: einen über die Einrichtung eines nationalen Basistarifs (und den Weg zur kostenlosen Festnetznummer aufs Handy) und einen in dem es um internationale Telefongespräche geht.

3. Babbel - Sprachen lernen, aber richtig

Babbel als kleine Revolution im Sprachenlernen habe ich ja schon besprochen. Ich bin angetan von der Oberfläche, das Lernen geht schnell und effektiv, für 6€ im Monat für alle Kurse komme ich günstiger Weg als in jeder Sprachschule.

4. Clipperz - alle Logins direkt per Klick zugänglich, weltweit

Ich bin eigentlich kritsch, was das sammeln von Passwörtern an einem Ort angeht, aber Clipperz scheint eine gute Lösung gefunden zu haben. Das Sicherheitskonzept, entwickelt in Stanford, ist ziemlich fundiert und der Zeitgewinn enorm: Man kann die Logins in der Sidebar von Firefox öffnen und mit einem Klick nicht nur die Seite öffnen, sondern sich gleich automatisch einloggen lassen. Funktioniert mit 90% aller Logins vom E-Mail bis zur Handyrechnung. Und ist eine echte Empfehlung.

5. tr.im – superschnell jede URL verkürzen

Die meisten nutzen mittlerweile wohl tinyurl.com, um lange Adresse zu kürzen (sinnvoll zum Beispiel, wenn man sie per Mail verschicken will). tr.im ist besser – vor allem, weil die Adressen, die rauskommen, im Gegensatz zu den meisten Mitbewerbern wirklich kurz sind. http://tr.im/QLW4 führt zum Beispiel zum Artikel über das Sprachportal Babbel auf gutesnetz.de, dessen Adresse sonst nicht in eine Zeile passen würde.. Das Nonplusultra: Mit tr.im-gekürzte lange Adressen endlich auf einem Blatt notieren können, auf dem man grade Notizen macht. Unbezahlbar.

Ich hoffe, es war etwas für Euch dabei. Viel Spaß beim Ausprobieren!


Jan 07

Selbst auf Weltreise sind mir natürlich eine Reihe Webseiten aufgefallen, die ziemlich praktisch sind, um die alltäglichen Fragen zu beantworten: Wie finde ich den billigsten Flug von A nach B? Ist die Fluggesellschaft sicher? Was ist im Land grade los? Wie kann ich Leuten schreiben, die grade dort sind? Sollte ich mir dies und jenes hier kaufen oder dort? Ist der Monsun so schlimm wie letztes Jahr? Und wo genau sollte ich im Flugzeug sitzen, um einen netten Flug zu haben? Das und mehr findet ihr ab sofort unter travellinks.gutesnetz.de.Viel Spass damit.


Feb 18

Vom Spamproblem hört man überall, laut neuster Statistik sind rund 80 Prozent der Mails im Internet Spam und jeder Mensch mit eigener Webseite sollte seine Mailadresse irgendwo veröffentlichen. Wer sie einfach auf die Webseite schreibt, kann die Tage zählen, bis die Spam-Flut ein unzumutbares Maß erreicht hat. Lösungen, die man im Handumdrehen einbinden kann, sind nicht einfach zu finden.

Skoom.de hat ein überzeugendes Konzept entwickelt, um Mailadressen auf Webseiten zu schützen: Sein Algorithmus kombiniert verschiedene Techniken, ist kompatibel mit allen Browsern (sogar Netscape 4.1 macht mit!), ist JavaScript-basiert und hat eine clevere Notausgabe für den Fall, das Javascript nicht installiert ist. Also: Alles dabei. Das beste: Man gibt die Mailadresse auf der Seite ein, der Code wird volllautomatisch generiert und kann per Copy and Paste einfach auf der Webseite eingebaut werden. Einfacher geht´s nicht.

Ein Beispiel: test@irgendwo.de sieht so aus:

<script language=’JavaScript’ type=’text/javascript’>
var pref = ‘ma’ + ‘il’ + ‘to’;
var attribut = ‘hr’ + ‘ef’ + ‘=’; var first = ‘%74%65%73%74′; var at = ‘%40′; var last = ‘irgendwo.de’;
var first2 = ‘test’; var at2 = ‘@’; var last2 = ‘irgendwo.de’;
document.write( ‘<a ‘ + attribut + ‘\” + pref + ‘:’ + first + at + last + ‘\’>’ );
document.write( first2 + at2 + last2 ); document.write( ‘<\/a>’ ); </script> <noscript>
<span style=’display:none; ‘>are-</span><span style=’display:inline; ‘>test</span><span style=’display:none; ‘>-xya34</span><span style=’display:inline; ‘>[at]</span><span style=’display:none; ‘>ddks-</span><span style=’display:inline; ‘>irgendwo.de</span> </noscript>


Jan 26

Es gab mal eine Zeit in der man ein Programm einlegte und direkt starten konnte. In der das System nicht Woche um Woche an Geschwindigkeit verlor und in dem klar war, das man ein Programm einfach entfernen konnte, indem man den entsprechenden Ordner löschte. DOS 6.22 kennen nur noch die Netzsaurier, lange ist das her, vor den Fenstern und Bildern, vor Symbolleisten und Menüstrukturen. Und jetzt kommt diese Zeit zurück, verkleidet sich als eine der innovativsten Funktionen des modernen PC-Zeitalters und ist doch nur die Erinnerung an etwas, was vor fünfzehn Jahren schon unglaublich sinnvoll war. Portable Apps, portable Programme, portable Software: Das ist die Software der USB-Generation. Auf den USB-Stick gepackt lässt sich portable Software überall hin mitnehmen – inklusive der Einstellungen – und sofort auf fremden Rechnern nutzen. Ohne Installation oder Administratorrechte. Auch für zuhause ist das eine sinnvolle Alternative: Um das System flott zu halten. Denn die Registry bleibt jungfräulich unberührt und kein Hilfsprogramm setzt sich in den Autostartordner. Was man haben sollte an portable Software und wo man das bekommt steht in diesem Artikel. (Ist natürlich alles Freeware, außer wenn es anders dransteht.)

die portable Starter – schneller zur Software

start03.gif
PStart
Mein Loader der Wahl: Superschnell, automatischer Scan nach Programmen, Programmgruppen möglich, portable Dateisuche mit eigenem Index, Notizfunktion, Zugriff funktioniert auch, wenn Verzeichnis mit den Programmen (und dem Loader) verschoben wird. Super.

OpenMenu+
Der schicke: Sehr einfach und intuitiv, hübsche Grafik und große Symbole. Schnell zu bedienen. Funkte bei mir leider manchmal nicht, daher nur der zweite Platz.

portable Browser –
schnell und profimäßig im Internet

portable_firefox.png
Firefox Portable - der Profi

Der Klassiker. Unterstützt portable auch das Speichern von Passwörtern und – wow! – die meisten Erweiterungen.

Flock Portable - der Soziale
Der social-nettork-Browser. Die Superlösung zum portablen Bloggen, RSS-Feeds-lesen, Facebook-Kontakte und del.icio.us-Lesezeichen nutzen,
Fotos hochladen.. Alles in den Browser integriert. Sauber.

Opera - der Flinke
Manche schwören auf Opera: Superschnell Einsatzfertig, razzfazz Seiten geladen. Firefox ist da deutlich langsamer. Aber: Opera hat Probleme mit Seiten wie Gmail und unterstützt kaum Erweiterungen. Das meiste ist allerdings sowieso von Opera erfunden worden, was an guten Erweiterungen kursiert..

[ .. bald geht´s weiter ]


Sep 25

Woher der Spam genau kommt, weiß man später nicht mehr. Aber dann ist es schon zu spät. Wer vorbauen will, besorgt sich die clevere Toolbar von spambog.com. Die ist schnell installiert und stellt auf Knopfdruck funktionierende Mailadressen bereit. Die gibt man bei Internetdiensten an, kann das Postfach mit der Kontrollmail kurz abrufen und die Mailadresse dann vergessen. Mails werden automatisch nach vier Tagen gelöscht und falls Massenspam nachkommt, landet der im Datennirvana und stört nie im eigenen Posteingang.
Wer eine temporäre Telefonnummer braucht, dem sei wegwerfnummer.de empfohlen: Der Dienst richtet sofort eine 01805-Nummer ein (14cent pro Minute), und leitet diese für eine Vorgegebene Zeit (1 Std. bis zu 1 Monat) auf die eigene Nummer um. Völlig umsonst, die Seite verdient nur durch die Differenz Festnetz  und 0180er-Nummer. Ideal, um kurzfristig unter einer anonymen Nummer erreichbar zu sein (etwa um eine Mitfahrgelegenheit anzubieten, Rückfragen von Auktionen zu beantworten, etc.) und gleichzeitig Telefon-Spam zu vermeiden.


Sep 17

Ein ziemlich genialer Dienst, um schnell nach Viren auf dem eigenen Rechner zu suchen, ist nanoscan´s infectedornot: Man gibt nur die Erlaubnis, auf dem eigenen Rechner den Scanner ausführen zu dürfen und die Seite prüft direkt, ob auf dem eigenen Rechner Viren im Arbeitsspeicher sind. Sauber.