Feb 14

Followupthen.com ist ein Dienst, der nichts weiter macht, als das: Wenn ihr eine Mail an 3days@followupthen.com schickt, dann schickt Euch der Dienst 3 Tage später dieselbe Mail zurück. Und das ist so ungemein praktisch, dass ich ihn alle paar Stunden benutze. Denn:
1. schaue ich jeden Tag in die Mails (im Gegensatz zu der sonst sehr empfehlenswerten rememberthemilk.com-Oberfläche)
2. wird die Erinnerung, wenn ich als BCC an followupthen.com geschrieben habe, direkt im passenden Kontext angezeigt
3. habe ich die wichtigen Infos aus der Mail sofort parat (z.B. Adressdaten des Empfängers)
4. habe ich bei den Notizen zum Todo alle Freiheiten, die ich in einer Mail habe (Links, Bilder, Copy-Paste von Webseiten..)
5. ist es ein superschneller Weg, um schnell Todos zu erstellen.
+ Bonus: Wenn ich eine Mail cc an followup.com schicke, dann bekommt der Empfänger auch eine Kopie der Erinnerung (sollte man denke ich nur machen, wenn die Beziehung stimmt).

Probiert es mal aus. Der einzige Nachteil aus meiner Sicht ist, dass es immer Zeitabstände sein müssen (im Gegensatz zu Zeitpunkten). Aber vielleicht finde ich da auch noch was.

(via lifehacker.com)

Update: Ich habe noch eine bessere Variante gefunden, die zusätzlich (a) Wochentage, (b) Datumsangaben und (c) Zeitangaben beherrscht und zudem (d) eine Onlinekalenderansicht und (e) einen RSS-Feed hat, mit dem man bisher angelegte Reminder prüfen kann. Ach ja, (f) gibt es ein Bookmarklet, um supersimpel Webseiten, die man grade besurft, für später vorzumerken. 5 von 5 Sternen, wenn der Praxistest so gut ausfällt, wie es die Funktionen versprechen. Probiert´s aus: followup.cc


Jan 16

Wenn jemand Hilfe bei Computerproblemen braucht, geht oft die meiste Zeit dafür drauf, überhaupt zu verstehen, wo das Problem ist. Die Problemlösung kumuliert oft genug in einem Sprachproblem – das nicht sein müsste, wenn man danebensteht. Showmewhatswrong ist die geniale Lösung für das Problem: Der Nerd gibt Namen und E-Mail an und erhält dafür einen Link. Den Link schickt er dem, der ein Problem hat, und wenn der den Link öffnet beginnt ein kinderleichter Prozess, der automatisch einen maximal 5 Minuten langen Screencast erstellt, ihn komprimiert, hochlädt und einen Link an den Nerd zurückschickt, der sich ein Schulterblick-Bild von der Lage machen kann. Alles umsonst, natürlich.

(via Lifehacker)


Jan 15

Wer einen iPod Touch oder ein iPhone hat schätzt die WLAN-Fähigkeiten: beim Surfen, für aktualisierte Inhalte von Programmen, für den Austausch mit dem Laptop oder Desktop-Computer. Aber was macht man ohne WLAN-Netz? Wenn der Computer selbst am Internetkabel hängt? Oder gar kein Netz da ist? Die Lösung von CNET: Richten Sie den Laptop als Netzwerk ein. Denn was eine WLAN-Karte hat, kann funken wie ein Router. In zwei Minuten war alles gemacht, die WLAN-Verbindung lässt sich bequem am Laptop an und ausschalten und dem iPod ist es egal, ob ein Router oder der Computer selber das Netz bereitstellt.


Dez 27

Ich habe im vorigen Post ja schon einige clevere Tarife für günstiges Telefonieren zusammengetragen. Für die Weltenbummler lege ich noch eins drauf. Stellt Euch vor, ihr reist um die Welt und telefoniert egal wohin für 3cent Festnetz und 14cent mobil. Knüller? Dachte ich auch. Hier sind die Empfehlungen, was die Anbieter angeht.

rebtel
Kosten/Minute: Festnetz 1,3-3cent, mobil: 1-15cent
lokale Einwahlnummern: weltweit in diesen Ländern

+ einige sehr smarte Funktionen, die kein anderer so hat:
* für jede Nummer im Ausland erhält man eine lokale Einwahlnummer über die Webseite, auch kostenlos per Mail und SMS.
* alle wichtigen Einstellungen können über die Webseite, über lokale Einwahl zum Sprachcomputer und über eine mobile Wap-Seite (mobile.rebtel.com) angepasst werden.
* fährt man selbst ins Ausland, registriert man einfach die neue Handynummer und alle lokalen Weiterleitungsnummern ändern sich zu Festnetznummern im neuen Land
* CollectCall: registrierte Kontakte bekommen eine Festnetznummer in ihrem Land, mit der sie mich erreichen können (ich zahle die Verbindungskosten wie bei der Hinverbindung)

- keine

dialnow
Kosten/Minute: Festnetz 1-2cent, mobil 1-10cent
lokale Einwahlnummern: weltweit in diesen Ländern

+ sehr günstige Gebühren

- ziemlich umständliche Oberfläche

Wird nur aus Deutschland angerufen, dann bietet sich außerdem flat2flat.net an. Neben sehr guter Sprachqualität gibt es dort auch eine kostenlose deutsche Festnetznummer, auf der man dauerhaft kostenlos erreichbar bleibt.

Einige Dienste wurden nicht berücksichtigt (evtl. sinnvoll, wenn das aktuelle Land nirgends sonst unterstützt wird):
http://www.bluerate.de/ bietet eine Reihe Länder an, hat aber wenig Funktionen und ist recht teuer.
www.dcalling.de ein relativ bekannter deutscher Dienst, von Funktion und Kosten etwas schlechter als die vorgestellten.
mobivox.com ist deutlich teurer und bringt keinen erkennbaren Mehrwert.
Für sparruf.de gilt dasselbe, recht umständliche Oberfläche und deutlich teurer.
celinephone.com kann zwar preismäßig mithalten, hat aber eine ziemlich krude Oberfläche.
dialabroad.eu ist relativ teuer, Einwahlnummern nur aus einer handvoll Ländern.
www.callinghome.eu kann auch nicht mithalten, was Funktionen und Preise angeht, aber ist u.U. eine sinnvolle Alternative, wenn man kein Handy hat, von dem aus man anrufen kann (der Dienst wählt zwei Telefone an und verbindet dann beide Leitungen).

Eine gute Übersicht über alle möglichen Dienste: http://www.tarife-fuer-ferngespraeche.de/index.htm


Sep 19

Update: Die günstigsten Möglichkeiten international zu telefonieren, findet ihr im Folgeartikel.

Nach viel suchen scheint er da, der perfekte Handytarif: Keine Vertragslaufzeit. Anrufe ins Festnetz kostenlos. Anrufe zur Mailbox auch. Anrufe ins deutsche Handynetz 9cent, SMS 9cent, Anrufe ins Ausland ab 1,9cent. Für Leute, die mich anrufen wollen, bin ich Deutschlandweit über eine Festnetznummer erreichbar. Alles, was ich habe, kann ich zum nächsten Monat kündigen.

Die Rufnummer bliebe dann kostenlos erhalten. Die Kosten? 10€ für die Festnetzflatrate, das wars. Der Haken? Keiner. Man muss nur einige Angebote zusammenbasteln.

Ach ja: Wenn ich will, kann ich unterwegs per Telefon Nachrichten oder Radiosendungen hören. Auch umsonst.

Hier steht, wie´s geht:

1. Basistarif: Allmobil

Der zur Zeit günstigste Tarif, wenn man eine Flatrate will. Für einmalig 5€ und dann 9,99€ im Monat bekommt man: Eine saubere Verbindung ins Vodaphone-Netz. Kostenlose Verbindungen zum Festnetz und zur Mailbox. Günstige 9cent zu Handynetzen und für SMS. Keine Scherereien. Und eine Nummer nach Wahl (für 25€ kann man auch die alte mitnehmen). Nach drei Monaten bin ich zufrieden, die Verwaltung ist manchmal etwas tranig, manchmal klappt das automatische Guthabenaufladen nicht und man muss die (nette) Hotline anrufen. Aber dafür zahle ich dann auch nur halb so viel wie bei anderen Billiganbietern.

2. Festnetznummer und Telefonate ins Ausland: sparruf.de vs. flat2flat.net

Eine Festnetznummer, unter der man mich deutschlandweit erreicht, gibt es meines Wissens zur Zeit von zwei Anbietern: sparruf.de und flat2flat.net. Das Prinzip ist bei beiden ähnlich: Man bekommt eine Festnetznummer zugewiesen. Wenn jemand die anruft, klingelt mein Handy. Ich rufe auch diese Festnetznummer an (dank meiner Festnetzflatrate umsonst) und dann werden beide Leitungen verbunden. Die Sprachqualität ist bei sparruf sehr unterschiedlich, flat2flat scheint verlässlich guten Ton zu haben. Außerdem gibt es da einen Extrabonus: Wer die Festnetznummer anruft, wird nach seinem Namen gefragt und hört dann das Wartezeichen, bevor ich mich dann dazuschalte höre ich den aufgenommenen Namen und kann entscheiden, ob ich jetzt telefonieren will.

Der Clou: Wenn mein Gesprächspartner auch eine Festnetz-Flatrate hat, telefonieren wir umsonst miteinander von Handy zu Handy, indem wir beide die Festnetznummer anwählen und uns zusammenschalten lassen.

Für Auslandstelefonate ist flat2flat schon präpariert: Herausragende Sprachqualität nach Belgien und Österreich kosten mich damit 3cent die Minute (mit dem aktuellen Weihnachtsangebot 50€ Guthaben für 30Euro sind es noch 1,7cent). Wohlgemerkt: Vom Handy. Und am Zieltelefon wird meine deutsche Handynummer angezeigt. Die Guthabenaufladung erfolgt online, für wichtige Nummern lassen sich Kurzwahlen speichern. Wer eine Sparruf-Festnetznummer hat, muss ausweichen: teltarif hat eine gute Übersicht über Dienste für Auslandstelefonate. DCalling gehört dabei zu den bekannteren, habe aber noch keine Erfahrungen gemacht.

Update: Ich bin ja demnächst in Österreich und dachte, dass es nett wäre, wenn die Auslandsdienste nicht nur aus Deutschland erreichbar wären. Bingo: Rebtel rockt. Rebtel hat quasi in jedem Land der Welt eine Einwahlnummer, mit der ich nur die lokalen Festnetzgebühren zahle. Ich bekomme außerdem in jedem Land der Welt eine Festnetznummer, auf der mich Leute erreichen können. Die Kosten sind ziemlich günstig, etwa 2cent für Festnetzleitungen und 14cent für Mobilfunk.

& Nachrichten und so: Podcasts kostenlos über den PhoneCaster.de


Smarte Idee: PhoneCaster.de stellt Festnetznummern bereit, über die man aktuelle Folgen ausgewählter Podcasts hören kann. Wer eine Festnetz-Flatrate hat, zahlt für den Service nichts.

Soweit das Telefonieren 2.0. Viel Spaß damit.


Feb 08

Bis vor einigen Jahren war es schlicht nicht denkbar: Videobearbeitung online. Viel zu aufwändig die Rechenprozesse, zu groß der Bedarf an Datenaustausch, usw. Seit einigen Monaten ist Videobearbeitung online kein Problem mehr. Die wichtigsten Dienste:

Onetruemedia: der Einfache

Der Dienst Onetruemedia ist eher eine gute Diashow als wirkliche Videobearbeitung, aber dafür zu gebrauchen: Videos, Bilder und Sounds können auf einer Timeline arrangiert werden.

JumpCut: der Solide

Richtige Videobearbeitung fängt bei JumpCut an: Bei von Yahoo aufgekauften Anbieter werden Clips aneinandergebaut, können einzeln modifiziert werden, mit Sound unterlegt und auf Videoplattformen veröffentlicht. Insgesamt wirklich interessant.

EyeSpot: der Soziale

EyeSpot ist Jumpcut ziemlich ähnlich, bietet aber mehr für den sozialen Austausch. Die Idee ist das Mixen und Remixen: Der Zugriff auf bestehende Videos ist denkbar einfach, die Community bietet eine Menge Basismaterial, das für eigene Videos verwendet werden kann, und das eigene Video kann den Remixern freigegeben werden.


Feb 08

Bildbearbeitung ohne festinstallierte Software, komplett kostenlos und an jedem PC der Welt. Seit Ajax ist das Alltag und seit Adobe angekündigt hat, dass deren Profisoftware Adobe Photoshop auch Online verfügbar werden soll, stellt sich die Frage, was man bereits ohne den kommerziellen Riesen im Web machen kann.

1. Bildbearbeitung

Snipshot: der flotte Minimalist

Snipshot bietet sehr intuitiv und flott die Basisanwendungen der Bildbearbeitung: Ausschnitte, Kontrast/Helligkeit/Sättigung (mit guter Automatik). Dann ist aber auch Schluss.

Pixenate: der Ausgewogene

Pixenate hat da etwas mehr zu bieten: Rotieren, graderücken, rote-Augen-Korrektur, Zoom.

Splashup: der Professionelle

Eine ganz andere Ebene eröffnet Splashup: Mehrebenen-Bildbearbeitung mit allen grundlegenden Funktionen. Normale Benutzeroberfläche mit Menüs und Fenstern, Layer-Übersicht und Farbkorrektur. Sauber programmiert. Für richtige Bildbearbeitung!

Bildbearbeitung online: Tipps bei edelbild.de

Edelbild, eine an einem Wochenende entstandene Communityplattform mit Tipps zur digitalen Bildbearbeitung.

2. Bilder direkt aus dem Internet hochladen

Das Hochladen von Bildern macht die Firefox-Erweiterung FotoFox einfacher: Damit wird eine Seitenleiste eingebaut, in die Bilder einfach per Drag&Drop verschoben werden können. Titel etc. können direkt festgelegt werden, eine Anbindung an die Fotoplattformen 23, Flickr, Marela, SmugMog oder Tabblo bringt die Bilder sofort online.

Eine ähnliche Funktion hat auch der SocialBrowser Flock fest integriert: Über das Kontextmenü lassen sich dort Bilder in eine Reihe von Fotodiensten hochladen.


Nov 05

Jetzt klappt es endlich: Einen Google-Kalender automatisch mit Microsoft Outlook abgleichen. Hier steht wie und hier gibt es die notwendige Software – umsonst natürlich.


Okt 08

Das wurde mal Zeit. ReadWriteWeb hat vor einiger Zeit die besten Web2.0-Applikationen für Schüler und Studenten zusammengestellt. Der komplette Artikel findet sich hier. Eingeteilt in die Kategorien Office Replacement, Notetaking, Mind Mapping, Studying, Bookmarking, Collaboration, Calendars, Calculations und other tools findet sich eine wirklich lesenswerte Zusammenstellung des best-of gegenwärtiger Websoftware, meist sind die Sachen auch noch umsonst.


Sep 17

Wetpaint
Grade wurde die Seite vom pc magazine als eine der 100 potenzialstarken unbekannten Seiten ausgewählt, zu Recht. Nie waren Wikis so schön, so angefüllt mit nützlichen Funktionen und so einfach zu machen, wie mit Wetpaint. Alles umsonst.